CoVid 19 -Impfung

Corona-Impfung


Liebe Patient*innen,

mit Wirkung zum 6.April 2021 wird uns von staatlicher Seite CoVid-Impfstoff für die Impfungen in der Praxis zugesichert.

Die wöchentliche Ration liegt dabei zwischen 8-50 Impfdosen, also relativ wenig.

Hintergrund ist, daß die Impfzentren primär die Impfaufgabe durchführen sollen.

Die Impfreihenfolge obliegt dabei nicht mir, sondern ist in der CoronaImpfVerordnung in der jeweiligen gültigen Fassung (Veröffentlicht im Bundesanzeiger) festgelegt.

Priorität 1 haben dabei Patienten die das 70. Lebensjahr erreicht haben, danach folgen chronisch kranke Patienten in der Kategorie 2+3.

Bitte haben Sie dafür Verständnis.

An diesem Tag sollten Sie rechtzeitig in der Praxis erscheinen, ihre gültige Versicherungskarte und den aktuellen Impfausweis und einen gültigen Personalausweis /Reisepaß mitbringen, da sonst keine Impfung erfolgen kann. Benötigen Sie einen Impfpass, so kann dieser in der Praxis zum Kostenbeitrag von € 5 erworben werden.

Die Impfungen erfolgen mehrheitlich am Praxisende, so daß Sie möglichst wenig Kontakt zu erkrankten Patienten haben werden.

Nach entsprechender Aufklärung und Beantwortung Ihrer Fragen erfolgt die Impfung und daran schließt sich eine 15-minütige Beobachtungszeit in der Praxis an.

Bitte Vermeiden Sie zum reibungslosen Ablauf im Vorfeld Nachfragen zum Impfstoffhersteller oder Fragen zu Nebenwirkungen. Diese werden im ärztlichen Gespräch erörtert.

Ebenso bitte ich davon abzusehen, sich durch „Geschenke“ einen bevorzugten Impftermin „erkaufen“ zu wollen. Wir werten dies als Versuch der Bestechung.

Für einen Impftermin wenden Sie sich bitte an mein Praxispersonal. 

 

Haben Sie bereits einen Impftermin in einem Impfzentrum vereinbart, bitte ich Sie, diesen wahrzunehmen!!

Wenn Sie sich am Tag der geplanten Impfung nicht wohl fühlen oder davor erkrankt sind, sagen Sie zur eigenen Sicherheit den Termin bitte ab. 

Sie erhalten dann umgehend einen neuen Termin!!

 

WICHTIGE INFORMATION:

 

Baden-Württemberg folgt der Empfehlung der Ständigen Impfkommission: Danach kommt der Impfstoff von AstraZeneca ab 31. März 2021 bei Impfberechtigten von über 60 Jahren zum Einsatz sowie als Angebot für Jüngere.
 
Nachdem die Ständige Impfkommission am 30. März 2021, die Impfung mit AstraZeneca aufgrund neuer Fälle von Hirnvenenthrombosen neu bewertet hat, kam die Gesundheitsministerkonferenz der Länder am Abend zu folgendem Beschluss:

Der Impfstoff von AstraZeneca kommt, beginnend ab dem 31. März 2021, zum Einsatz bei 

  1. Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. Den Ländern steht es frei, bereits jetzt auch die 60-69Jährigen für diesen Impfstoff mit in ihre Impfkampagne einzubeziehen. Dies gibt die Möglichkeit, diese besonders gefährdete und zahlenmäßig große Altersgruppe angesichts der wachsenden dritten Welle nun schneller zu impfen.

  2. Personen aus den Priorisierungsgruppen 1 und 2 („höchste und hohe Priorität“ nach §§ 2 und 3 der CoronaImpfV), die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die gemeinsam mit dem impfenden Arzt nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung entscheiden, mit AstraZeneca geimpft werden zu wollen.

Für Baden-Württemberg heißt das konkret:

  • In Baden-Württemberg ist der größte Teil der derzeit Impfberechtigten über 60 Jahre alt. Sie sind also nicht von der Einschränkung betroffen, die Impfung der hochpriorisierten Gruppen geht also weiter. Den Jüngeren wird ein Angebot gemacht, d.h. ab morgen werden Personen mit AstraZeneca geimpft, die das 60. Lebensjahr vollendet haben oder jüngere Personen, die dies gemeinsam mit der impfenden Ärztin/ dem impfenden Arzt nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung entschieden haben.

  • Für Personen die einen AstraZeneca Termin gebucht haben, aber auf Grund ihres Alters nicht mit diesem Impfstoff geimpft werden können oder wollen gilt Folgendes:

  • In den Zentren, in denen eine Umbuchung auf einen anderen Impfstoff möglich ist, soll eine Umbuchung direkt vor Ort vorgenommen werden. In diesem Fall soll vor Ort ein passender Zweittermin ausgemacht werden. Kein geimpfter Bürger, keine geimpfte Bürgerin sollte das Impfzentrum ohne Zweittermin verlassen.

  • Funktioniert die Umbuchung auf einen anderen Impfstoff nicht, kann nach ärztlichem Ermessen freiwillig auch mit AstraZeneca geimpft werden. Andernfalls können die Daten für eine Warteliste erfasst werden.

  • Da in Baden-Württemberg aktuell bereits in Priorität 1 und 2 der Großteil der Menschen über 60 Jahre alt ist, wird die Terminvergabe noch nicht für alle Menschen über 60 Jahren (Priorität 3) geöffnet. So kommen auch Menschen über 70 oder über 80 Jahren nun schneller an einen Termin. AstraZeneca kann und wird aktuell in Baden-Württemberg vorrangig für alle bereits Impfberechtigten über 60 Jahren eingesetzt. Wenn die Nachfrage nach Terminen aus dieser Gruppe aufgrund steigender Durchimpfung (deutlich) nachlässt, wird die Impfung mit AstraZeneca für alle Menschen über 60 Jahren ermöglicht werden.

Quelle: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/astrazeneca-fuer-impfberechtigte-ueber-60-jahre-und-als-angebot-fuer-juengere/

 

 

Aussage der Kassenärztlichen Vereinigung vom 06.04.2021:

Solange die Impfstoffmenge begrenzt ist, ist keine Auswahl vorgesehen. Dies ist in der Begründung zur Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) des Bundesgesundheitsministeriums (derzeitige Version vom 10.03.2021) nachzulesen. Demnach „… beinhaltet der Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 nicht das Recht, den Impfstoff eines bestimmten Herstellers zu wählen.“ (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen.html) 

 

Ihr Dr. Wassel

 

Praxis für Allgemeinmedizin * Dr. med. Peter Wassel - Mörikestraße 3 - 72519 Veringenstadt - Tel.: 07577/3216 - Fax: 07577/1027                   IMPRESSUM